Analoges Markieren:
bedeutet allgemein im NLP, daß man ein oder mehrere
bestimmte Wörter einer Anweisung vom übrigen Satz abhebt, und zwar mittels
eines bestimmten nonverbalen Verhaltens. Im Systemischen NLP, bei der Arbeit
mit Gruppen oder Teams, nutzt man das analoge Markieren beispielsweise dann,
wenn jemand sich nicht an eine vereinbarte Spielregel hält. Spräche man die Per-
son direkt auf das regelwidrige Verhalten an, brächte man sie in einen ressource-
losen Zustand. Um das zu vermeiden, wendet man sich nochmal an die gesamte
Gruppe und wiederholt allgemein diese Spielregel. In dem Augenblick, wo man
erwähnt, daß sich alle an diese Spielregel halten müssen, macht man bei alle mit
der Hand eine Geste in Richtung Regelverletzer. Beim Markieren muß der Trainer
die Person nichtmal anschauen. Der Lernprozeß erfolgt vollständiger, wenn das
Markieren zwar wahrgenommen wird, aber keine Bloßstellung vor der Gruppe
erfolgt.

Analog markiert wird, wenn ein oder mehrere Teilnehmer die Basis-Spielregeln nicht
einhalten. Darunter ist all das zu verstehen, was die Aufmerksamkeit für die Person,
die redet, schädigt. Ein NLP-Rhetorikkurs lebt ja davon, daß jeder für jeden da ist -
und das der- jenige, der die Rede hält, die Energie und Unterstützung von der ganzen
Gruppe erhält. Gilt diese Spielregel, ist automatisch eine gute Gruppenstimmung da.
Wer die Spielregel verletzt, muß vom Trainer daran erinnert werden. Auch, um die
Trainerautorität zu wahren.

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haupt haben wir uns bemüht, dieses Buch locker, frisch und präzise zu schreiben,
der Lebendigkeit wegen. Zudem paßt der mündliche Stil unserer Auffassung
nach gut zum Thema.